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Geschichte

Gegründet wurde der Verein am 16. Februar 1957. Die Gründungsmitglieder waren Heinrich Hubinger, zugleich war er der erste Obmann des Vereines, Hans Leitinger, Rudolf Gruber, Fritz Sturm, Peter Hauser, Kurt Sturm, Johann Dax, Adolf Dankl und Adolf Sturm.

Die ersten Jahre verliefen frustrierend. Der mit zahlreichen freiwilligen Arbeitsstunden errichtete Sportplatz in der Fellner-Au wurde 1958 fertiggestellt und kurz danach durch die hochwasserführende Saalach komplett verwüstet. Kaum war der Platz wieder bespielbar, gab es 1960 ein weiteres Hochwasser.

Erst 1963 konnte man in den Meisterschaftsbetrieb einsteigen. In der 2. Klasse A konnte man sich zwar über Siege gegen Adnet, Anthering und den Post SV Salzburg freuen, mehr als ein letzter Platz schaute in der Debütsaison allerdings nicht heraus. Auch in den Folgejahren war der TSV Unken zumeist in den hinteren Tabellenregionen der 3. Klasse A zu finden.

Mitte der siebziger Jahre kamen die erfolgreichsten Jahre des TSV Unken. 1971 gründete man eine Jugendmannschaft, die in der Folge auch die Mehrheit jener Unkener Erfolgsmannschaft stellte, die einen Durchmarsch in die Salzburger Landesklasse hinlegten. 1976 gewann der TSV das Pokalfinale der 3. Klassen mit einem 4:1 Heimerfolg gegen den SSC Großgmain. Ein Jahr später stieg der Verein als Vizemeister in die 2. Klasse A auf, wo 1979/80 der erste Meistertitel gefeiert werden konnte. Das Kunststück wurde ein Jahr später in der 1. Klasse Nord wiederholt. Wesentlich mitverantwortlich für diese Leistungen war der damalige Trainer Arnold "Max" Steinacher, der über 7 Jahre dieses Amt leitete. Legendär sein Ausspruch über den TSV: "Was Du bei diesem Verein nicht erlebst, erlebst Du nirgends!"

In der Landesklasse (damals 4. höchste Spielklasse in Österreich) konnte man sich 15 Saisonen lange halten und erreichte 1982/83 mit einem dritten Platz hinter den Traditionsvereinen Amateur SV Salzburg und FC Puch das bislang beste Ergebnis in der Vereinsgeschichte. Bemerkenswert ist der Umstand, dass der TSV Unken diese Erfolge fast ausschließlich mit Eigenbauspielern erringen konnte. Im Jahr 1985 entschloss man sich, einen neuen Sportplatz zu bauen. Nach drei Jahren wurde der neue Sportplatz fertig, seit dem trägt der TSV Unken seine Heimspiele im sogenannten "Wetterkreuzstadion" aus.

Der Abstieg in die 1. Klasse Nord in der Saison 1995/96 hätte für den Verein beinahe das endgültige Aus bedeutet. Durch Rücktritte und Abwanderung etlicher Spieler hatte sich der Kader stark verringert. Deswegen musste der TSV Unken mehr als nur einmal bei Auswärtsspielen mit 10 Mann antreten. 1998 sah man sich gezwungen, eine Spielgemeinschaft mit dem SSC Großgmain einzugehen. Nach nur zwei Jahren wurde die Spielgemeinschaft wieder aufgelöst.

Besonders tragisch war der Verlust unseres Sportfreundes Johann "Fledda" Leitinger, der am 31. Oktober 1999 nach einem Fußballspiel gegen Bürmoos tödlich verunglückte. Fledda erzielte bei seinem letzten Spiel für den TSV Unken das Tor zum Endstand von 3:1.

Seit der Saison 1999/2000 spielt der TSV in der 2. Klasse Nord A. In den ersten Jahren hielt man sich im hinteren Drittel der Tabelle auf, später wurden Plätze im Mittelfeld erreicht.

Im Herbst 2007 holte man als neuen Trainer Helmut Hauptmann, u.a. ehemaliger Spieler bei SK Rapid Wien und SV Austria Salzburg. Mit ihm kam ein klarer Aufwärtstrend. Sowohl Trainingsmethoden, Umgang mit den Spielern und seine Vorbildwirkung beeindruckten Spieler, Funktionäre und Fans. Nach 2 Jahren legte Hauptmann allerdings seinen Trainerposten aus privaten Gründen nieder.

In der Reformsaison 2009/2010 (die ersten 4 Mannschaften stiegen auf) war das Ziel der Kampfmannschaft - mit einem Altersdurchschnitt von knapp 21 Jahren - und ihrem Trainer Fritz Kress, der Aufstieg in die 1. Klasse Nord. Leider wurde dieses Ziel verfehlt.

Endlich - nach exakt 30 Jahren - gelang der Kampfmannschaft in der Saison 2010/11 der Aufstieg in die 1. Klasse Nord. War die Mannschaft im Herbst 2010 noch auf einem abgeschlagenen Tabellenplatz, so konnte mit den Übergangstrainern Christian Sturm und Präsident Gerhard Pfaffenbichler, sowie den im Frühjahr geholten neuen Trainer Uwe Braun das Kapitel Aufstieg endgültig positiv abgeschlossen werden.